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12.2.

Alles wie immer – der Flieger hebt pünktlich ab und pünktlich sind wir in WDH – das „Essen“ ist nicht genießbar aber das macht nachts um 10 nichts mehr. Der Kaffee reicht früh. Der Einreiseoffizier ist wie üblich grantig und gibt uns 3 Tage Transit nach Botswana. Die Abholung klappt gut, ein Mitfahrer braucht noch Geld für eine SIM und das dauert etwas.


Wieder mal sind wir 7 Leute für den Corolla! Ich glaub, das ist sogar das selbe Auto. Aber es geht schon irgendwie. Überall ist es grün, schon nach 5 km auf dem Weg nach WDH sehen wir die erste Giraffe. Bei Hubert klappt alles gut – diesmal vergesse ich das Kühlernetz nicht – und auch nicht den Potje – die Brotmischung haben wir diesmal mitgebracht, was sich als kluge Entscheidung herausstellt. Das Auto ist weiß – alles drin – leider nur dreimal Geschirr und Besteck, aber das stellen wir erst später fest – nicht so schlimm. Als erstes geht’s zur ATM und dann in den SuperSpar an der Maerua Mall – es gibt hier wirklich alles – also kommt auch Ostrich, Kudu und Oryx mit in einen der zwei Körbe. Nach einer Stunde und NAM$ 2.200 ist auch das erledigt. Der Sack Kartoffeln hat sich als gute Investition erwiesen. Noch Volltanken, die Orange SIM bei Bekannten aufpicken und auf geht’s auf die B6 - Ziel Zelda. Das erreichen wir nach Ereignisloser Fahrt so gegen 16:00 Uhr. Ohne Kinder könnte man auch bis Ghanzi fahren aber so reicht’s auch. Die Cheetah und Leopardenfütterung ist immer ein Highlight für die Kinder – schade, dass die zahme Eland Antilope nicht mehr da ist. Wir treffen noch ein paar nette deutsche Reisende und quatschen kurz. Die Kinder müssen noch unbedingt in den Swimmingpool. Dann ist es für heute genug. Bei Ausprobieren der Hängematte stellt sich heraus, dass man schon ein stabiles Seil für deren Befestigung benötigt … . Zeitig fallen alle in’s Bett.

13.2.

Es wird langsam hell und mir tut der Rücken weh. Auf der Farm fängt der Morgen an – irgendeiner der Hähne hat sich da um eine Stunde vertan … .Marc wackelt auch schon rum – diesmal haben wir ein Männerzelt. Raus zum Autos und Tiere spielen. Nach den üblichen Morgenzeremoniellen sind wir recht zeitig an der Grenze. Es wird gebaut und man muss quer durch die Gebäude – alle sind nett – was für ein Unterschied zum Flughafen – ich weiss nicht, was die da für Probleme haben. Diesmal gibt’s ein Zeitformular in das die Verweildauer an den einzelnen Stationen eingetragen werden soll – wegen des besseren Services. Auf der BW Seite verwechseln wir kurz Departure und Arrival aber dann geht’s flott. Am längsten dauert die Abrechung der Strassengebühr. Der Rest der Strecke ist langweilig.




Nur kurz ein Warzenschwein und zwei Paviane. Die geborgte SIM Card funktioniert nicht also kaufe ich in Ghanzi eine. Das ist echt lustig. Ich gehe zum Schalter, wo es die Karten gibt und es sind auch welche da. Doch die Dame geht zum Store Manager und fragt ihn. Dann soll ich bei der Dame bezahlen und die Karte beim Manager abholen. Ich tue also das und der Store Manager gibt mir eine Karte und schickt mich zurück zu der Dame, sie soll mir eine zweite geben, denn heute ist buy on get one free. Also gehe ich zurück zu der Dame und habe nun zwei Karten … - wofür auch immer. Bei der Registrierung der Karte scheitern wir bei der Eingabe des Namens, da nur Zahlen erscheinen… . Also geht’s auch mit zwei unregistrierten Karten. Nur noch volltanken und Musik an der Tankstelle hören – diesmal wird hier gebettel – auch mal wieder was neues.



Der Rest bis Tsau ist wie immer unspektakulär. Dies Strasse bis zum Gate geht sehr gut im 2WD – alles ist unheimlich Grün. Diesmal montiere ich zeitig das Kühlernetz und das bewährt sich sehr gut. Am Motopi Wasserloch haben sich dann viele Tiere versammelt inklusive einer kleine Gieraffenherde, aber auch Oryx und Springbok sind da. Wir sind endlich wieder im Urlaub. Die Strecke bis Phokoje ist ziemlich lang aber sehr schön – immer wieder einzelne Tiere - schönes Licht.

Ich hab ja schon diverse Male drüber gelesen aber bei unseren vielen Besuchen in der CKGR nie erlebt. Nachdem ich im Juli die Camps gebucht hatte - alle DWNP - war alles perfekt. Nun kommen wir am ersten Tag (so gegen 17:30 Uhr) auf das Site in der Phokoje Pan und da steht einer (Brits). Ich hab den schon von Weitem gesehen und war schon auf 180. Keine Südafrikaner - osteuropäischer Akzent (ohne Wertung!!) Ich frage nach einer Doppelbuchung oder Ähnlichem. Nein - da hatten die eine Buchung für das Deception Valley aber das hat ihnen nicht so gut gefallen und unser Site passte auch besser in die Route. Außerdem hätte er am Matswere Gate gefragt und die hätten gesagt - es könnten ja drei Autos auf ein Site... . Ich habe gedacht, ich muss ihn umbringen und hab versucht, meine Auffassung von der Exklusivität der Sites klarzumachen. Am Ende habe ich darauf bestanden, dass sie das Site verlassen - egal wohin (was sie dann auch gemacht haben). Wenn einer eine Panne hat oder was Ähnliches, das ist was anderes - aber ich finde es einfach eine Frechheit, sich Nachmittags einfach ein Site zu suchen und dann, wenn der "Eigentümer" kommt, zu sagen, ja aber jetzt kann ich doch nicht mehr weg und es ist schon viel zu spät.

Abends habe ich noch Nudeln gekocht und Gemüse und Kudu - leider ist durch den Streit eine wertvolle halbe Stunde verloren gegangen und es war dunkel. – vorerst, denn dann ging der Mond auf und ich konnte erst mal nicht mehr schlafen.

14.2.


Annika’s Text:"Ich bin aufgewacht und bin noch ein bisschen liegengeblieben. Papa ist aufgewacht und hat aus dem Gitternetz geguckt und nach Löwen Ausschau gehalten, als er das Heulen gehört hat. Dann ist er aufgestanden, weil er keinen Löwen gesehen hat und hat Tee gekocht (A.d.R.und Kaffee) . Dann bin ich aufgestanden und habe mit Papa Frühstück gegessen. Dann ist Marc aufgewacht und hat rungerungelt. Dann hat er aus dem Dachzelt geguckt und mit seinem Affen Koko gespielt. Ich bin in das Auto gegangen und habe mir ein Trompeterbüchlein geholt und damit ins Zelt zum Lesen gegangen. In der Zwischenzeit hat sich Marc angezogen. Dann habe ich mein kurzärmliges T-Shirt, die Lampe und noch ein Lampe heruntergenommen. Dann bin ich die Leiter heruntergeklettert und unten stand Marc. Er ist dann hochgegangen und Mama hat sich angezogen und ist dann mit Marc wieder heruntergekommen und beide haben Frühstück gegessen und alle haben Tee getrunken. Danach hat Marc mit seinen Autos gespielt und Mama hat Vögel fotografiert. . Dann sind wir losgefahren und haben Oryxe, Springböke, Giraffen, Erdhörnchen, Strauße, Gnus, Kudus und Vögel gesehen. Dann bin ich eingeschlafen und zwischendurch war Marc pullern gegangen. Als Vorletztes haben wir auf einem Campingplatz (CKPIP01) ein Picknick gemacht . Dort haben wir ein Safariauto gesehen. Marc hat bei dem Picknick geheult, weil er den Löffel bekommen hat, der ihm nicht gefällt. Dann sind wir zurückgefahren , Marc hat mit den Autos gespielt , ich habe mir einen Dornen eingestochen . Wir haben Kekse gegessen und Saft getrunken und dann das Zelt aufgebaut.“






Der Tag fing mit einem wunderschönen Sonnenaufgang an – erst wird es immer glutrot, dann wieder dunkel und dann schiebt sich die Sonne nach oben. Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir unsere Tour zu den Piper Pans gestartet. Die Phokoje Pan ist wieder eine wogendes Grasmeer mit verschiedensten Tieren im warmen Morgenlicht. Es ist ein geruhsamer Weg mit vielen Herdentieren bis zu den Piper Pans, die wir umrunden. Einige ausgetrocknete Schlammpassagen erzahlen Geschichten vom Regen. Mittagspause ist auf CKPIP01 – hier treffen wir auf ein Auto von Kwenda, mit zwei Safarigästen, die ebenfalls Pause machen.


Auf dem Rückweg in der Phokoje Pan sind zwei Giraffen unter all den anderen Tieren. Ein schönes Bild, diese eleganten Tiere. Das Camp macht uns heute keiner streitig.



15.2.


Die Sonne lässt den Horizont rot glühen. Es ist kurz vor 6 und 16C kalt. Nach einer Stunde ist die Sonne aufgegangen und alle stehen auf – ich genieße diese Ruhe am Morgen und mache zig Fotos. Marc hat Fieber und ihm ist schlecht – na prima. Am Ende bekommt er ein Zäpfchen in den Popo. Wir fahren in Ruhe zur Tau Pan und machen zweites Frühstück und eine lange Pause. Marc geht es wieder besser.
Alle schauen auf die Pan. Tiere gibt’s keine besonderen aber der Anblick ist Genuß genug – nur das Camp auf dem Berg stört – die haben sogar die Duschumrandung abgesägt und die Toilette rausgerissen – fehlt nur noch der Zaun um die Pan.
Ein Landcruiser mit großer Peilantenne fährt um die Pan – ach was war die CKGR früher einsam. Überall sind die Sträucher noch verbrannt aber es ist sehr grün. Der folgende Western Link ist easy – irgendwie hatte ich das alles früher schwerer in Erinnerung – 4x4 ist nicht notwendig. Touris haben wir sonst keine mehr gesehen.



Das Wasserloch an der Sunday Pan hat sogar Wasser und zwei Warzenschweine rennen weg. Schnell sind wir an der Leopard Pan und unserem Camp für heute – glücklicherweise ist keiner da. Wir hatten uns eingerichtet , da kommt ein KEA Doka angerauscht und parkt am anderen Ende des Sites und die beiden jungen Herren diskutieren, wo sie jetzt aufbauen - nach einer Weile bin ich hin und hab gefragt, ob es ein Problem gäbe - sie hatten CKSUN02 nicht gefunden aber wenn das nicht besser wäre würden sie auch hier bleiben - ich habe sie dann überzeugt doch noch die kleine Ecke bis dahin zu fahren... .

Marc hat immer noch etwas Temperatur und ist etwas weinerlich. Es ist ganz schön warm ->45C. Abends gibt’s noch Kudu und gebackene Kartoffeln - ein schöner ruhiger Tag geht zu Ende.



16.2.

Früh geht’s Marc etwas besser. Beim Frühstück kommt schon wieder ein Auto – was für ein Verkehr – die beiden sind mit einem Touroperator hier und wollen nur mal die Toilette benutzen ein Kanadier und eine Schwedin, die jetzt in SA wohnen – sie Deutschlehrerin.

Wir fahren etwas später ins Passarge Valley und sehen ihren Trupp mit 6 Fahrzeugen auf CKPAS02 – ich möchte das nicht machen – Tiere sind nur die üblichen Verdächtigen zu sehen. Dann drehen wir um und fahren zu unserem Site für heute CKK-04 – eigentlich sehr schön gelegen – direkt am Weg aber es kommt die ganze Zeit bis zum nächsten Tag niemand vorbei und auch alle anderen Sites bleiben leer.

Ich backe Brot mit der Brotbackmischung vom Lidl – herrlich – Mehrkorn. Wir machen lange Pause und spielen, quatschen, relaxen, trinken, essen etc. Später gibt’s noch mal einen Gamedrive in das Deception Valley. Alles ist grün und hochgewachsen, die Strasse ist ziemlich zerfahren. Oryx, Strausse, Springbok – alle da. Marc hängt noch etwas durch – heute gibt’s Oryx und Kartoffeln – nachts brüllen Löwen rechts und links.







17.2.





Ein wunderschöner Morgen. Wieder gab es einen Weckvogel, der schon in der Dunkelheit anfing zu schreihen – scheint eine Mutation zu sein –oder es hat immer einer Dienst. Nach einem gemütlichen Frühstück geht’s auf nach Osten – heute sagen wir erst mal Tschüss zur CKGR. Im Deception Valley steht ein Auto mitten in einer Herde Springbok – ein schöner Anblick.

Die Strasse nach Matswere ist etwas besser geworden, zeugt aber auch von den schlammigen Perioden in letzter Zeit. Am Gate ist alles OK und bis Rakops nichts Besonderes. Wir fahren zur Abwechslung mal eine Runde durch das Dorf – Tankstelle zu aber die Hauptstrasse ist neu – nur fahren kann man darauf nicht – es liegen viele kleine Steine drauf. Die Strecke bis Khumaga zieht sich hin. Wir fahren kurz zum Boteti, der fließt breit dahin - also noch 105 km Umweg fahren.





Nach dem Gate haben sie die Piste geschoben, was für ein Feldweg – Tiefsand und Wurzelenden im bunten Mix. Wir sind seit 3 Tagen die ersten wieder im Park und wir haben den ganzen Makgadigadi Park für uns alleine. Es ist kein weiterer Besucher da – auch im Camp nicht. Wir machen einen ausgedehnten Gamedrive – das Flusstal ist herrlich grün überall schimmert der Fluss - viele Blumen Vögel – Ich finde es hier schöner als an der Chobe Front. Wir treffen die ersten Elis.







Dann machen wir eine lange Pause im Camp –es ist sehr heiss. Wir machen noch einen Gamdrive und treffen Leetchwe Antilopen, Gieraffen und Elefanten. Es ist wunderschön alles das für sich allein zu haben. Abends gibt es Kudu und wir sitzen noch ein bisschen am Feuer. Ein traumhafter Abend mit rotem Mond und lauem Lüftchen.

18.2.



Die Camplöwen haben unten im Flussbett laut gebrüllt. Die Dieselpumpe für das Wasser des Dorfes ist etwas nervig, aber na ja. Früh ist es wie immer etwas kühl. Wir genießen das Frühstück und fahren wieder an den Fluß. Zuerst ist nur ein Kudu da. Wir stellen uns unter einen Baum und warten.







Erst kommt ein Eli und dann drei weitere und die tun sich gütlich am hohen Grass und lassen sich nicht stören. Wir schauen ihnen lange zu. Etwas weiter flussaufwärts geht’s einen steilen Abhang hinunter und manchmal ist man zur richtigen Zeit am richtigen Ort.









Es ist wie im Paradies – im Fluss baden zwei Herden Elis necken sich und immer wieder hört man das Prusten und schnaufen. Als sie fertig sind scheuchen die Herdenmütter ihre Schützlinge mit lautem Törö aus dem Fluss, was für ein Schauspiel. Dannach gibt es eine lange Pause im Camp. Bei über 45°C breitet sich eine gewisse Lethargie aus. Für den Nachmittag hatten wir eine Tour in die Pans geplant aber eigentlich lohnt sich das nicht, dafür brauch man mehr Zeit – hatten wir ja vor zwei Jahren schon bemerkt.









Alle (außer mir) schlafen ein – die Weite ist beeindruckend. Nach 30 km drehe ich um – der Diesel neigt sich auch langsam dem Ende immerhin haben wir seit Ghanzi nicht mehr tanken können. Zum Abschluss geht’s am späten Nachmittag noch mal an den Fluss. Jetzt sind alle da, Elis, Giraffen, Hippos, Vögel, Antilopen – alle durcheinander – traumhaft. Das war ein wunderschöner Tag – morgen ist Abreise. Marc hat verlauten lassen, dass er nicht mehr mitkommen will … nach Afrika.













19.2.



Früh stehen wir auf. Die Löwen haben die halbe Nacht im Flusstal gebrüllt aber langsam gewöhnt man sich dran. Seit gestern Abend gibt es noch eine SA Wagenburg auf dem Site . Es ist regnerisch und lässt sich auf dem nassen Sand gut fahren. Tiere gibt es heute früh keine. Das war’s erst mal für den Makgadigadi NP – das müssen wir uns überlegen, ob wir bei den Preisen wiederkommen . US$ 90 die Nacht nur für Camping ist viel zu teuer. Die Strecke bis Maun ist unspektakulär. Diesmal sind auch keine Elefanten auf der Strasse. Maun wächst und wächst - jedes Mal ist es größer geworden und quirliger. Volltanken, kurz in den Spar für Kuchen und Joghurt für Marc - nur dann kommt er noch mit ;-). Der nächste Halt ist Sehithwa und der Lake Ngami. Man kann die wirkliche Größe nicht erkennen, da alles leicht sumpfig ist. Viele Vögel und die Strasse nach Süden endet direkt im See – scheint sich also schon ziemlich ausgebreitet zu haben.



Am Kuke Fence alle kurz raus – nur die offene Milch musste dran glauben. Diesmal hatten wir uns das Thakadu Camp rausgesucht – die hatten eine Feier – man hatte uns gewarnt es würde laut werden. Das ging dann auch bis 4:00 früh. Fazit – Stimmungsmusik auf Afrikaans ist nicht mein Ding – käme aber wohl am Ballermann gut an… .Dementsprechend habe wir nicht so gut geschlafen. Das Camp an sich ist nicht so der Bringer – hat auch schon bessere Tage gesehen.

20.2.

Früh fühlt man sich tatsächlich etwas ausgeschlafen. Der Campbesitzer ist nett und die Kinder gehen noch baden. Ich versuche in Ghanzi etwas Musik einzukaufen aber damit habe ich kein Glück. Also auf zur Grenze. Dort amüsieren sich die Grenzer über Annikas Tuchkleid. Es wird immer noch gebaut aber alles easy. Wir fahren noch bis kurz hinter Gobabis, obwohl ich eigentlich bis Windhoek wollte. Das Quanzi Camp ist OK. Dort gehen die Kinder baden. Wir sind wieder die einzigen Gäste. Es regnet kurz. Wir grillen und lassen es uns richtig gut gehen. Es ist ziemlich windig und ich habe Angst um die schon leicht gebrauchten Flysheets.

21.2.

Der Wind hat sich über nacht gelegt. Früh geht’s los nach Windhoek. Wir schwatzen noch kurz mit dem Eigentümer – netter Kerl. Eine relativ eintönige Fahrt. Kurz vor Windhoek ist überall Polizei, Armee und S-Klassen – wer weiss, wer unterwegs war. Wir kaufen kurz ein - Fleisch und Jungle Riegel … und machen uns auf dem Weg zur Spitzkoppe – dort wollten wir schon immer mal campen. Die Strecke zieht sich ganz schon hin. Alle schlafen.



So gegen 4 sind wir da – am Eingang bietet man die Tour an - wir haben genug für heute. Wir suchen uns einen Platz ganz im Westen – herrlich, grandios, einmalig. Jetzt kommt meine Lieblingsbeschäftigung – erholen am Nachmittag – Kaffee, Bier ich grille 500g Strauss und eigentlich wollten wir nur ein Stück essen (nur die Erwachsenen) – am Ende essen wir das Ding fast auf - zu zweit – für uns ist Strauss mit Abstand das beste Fleisch überhaupt – wenn es gut gegrillt ist, kann man es mit dem Finger auseinandernehmen –hmmmm!





Wir sind ganz allein hier hinten und es kommt auch keiner vorbei – der Blick nach Westen ist unbezahlbar – schön, dass es so was noch gibt. Viele Bilder werden gemacht – Nachts geht der Mond auf – was für eine Atmosphäre.













22.2.



Früh geniessen wir noch einmal der Blick und verlassen dann den Park Richtung Westen – war schön hier. Die Strecke nach Henties Bay ist sehr öde aber durch den Regen schimmert es hier und da doch ganz schön grün. Henties Bay ist ein hässliches Dorf aber die Kinder wollten ja ans Meer – dort geht es hin und eine halbe Stunde baden ist angesagt.

Danach nehmen wir die Salzstrasse nach Swakopmund und quartieren uns auf dem Campingplatz an der Tiger Reef Bar ein - wir sind und bleiben die einzigen Gäste –das alte Brücke Resort hatten wir vor Jahren, viel zu teuer – es ist ziemlich kalt - 27°C! Es sind nur 150 m bis zum Strand also hüpfen die Kinder wieder rein. Später bummeln wir ein bisschen in der Stadt.



Mit Swakopmund können wir nichts anfangen. Überall Touriläden etc. . Dannach baden die Kinder wieder –ich koche Eintopf und wir lassen den Tag ausklingen. Aufgrund der Kälte werden wir nicht alt. Morgen fahren wir in den Naukluft Park und schauen endlich mal die Welwitscha an.

23.2.

23.3. Der Tag beginnt sehr kalt – wir sind die einzigen Gäste geblieben und es war sehr ruhig. Schnell einpacken, duschen und die Kinder gehen noch mal baden. Wir fahren zum Permit Office – die Angestellte liesst Zeitung und ignoriert uns. Wir kaufen ein Permit - das nächste Mal machen wir mal eine Woche Camping im Park – dafür fehlt uns jetzt die Zeit. Ich tanke noch mal etwas und denke es reicht. Die Strecke durch den Park ist sehr schön. Der Verkehr ist sehr gering.

Das Moon Valley und die Welwitscha sind beeindruckend. Interessant ist auch das Tal des Swakop, das immer noch etwas feucht ist. Die Camps hier sind ganz gut gelegen. Wir fahren noch zur Blutkuppe und dann den 4x4 Trail zum Parkausgang, der hat’s ganz schön in sich.



Das Grün überall ist wunderschön. Zum Übernachten hatten wir und Rooisand rausgesucht und das war noch ein Stück. Die Strassen sind durch den Regen ganz schön kaputt.





Es wird immer später und der Hilux hat mit den Bergen ganz schön zu tun. Eine Reihe von Lodges am Weg sind wegen den kaputten Strassen geschlossen – so auch Rooisand – na prima. Da bleibt nicht viel außer Weiterfahren – vielleicht hätten wir Rooiklip versuchen sollen. Am Ende landen wir auf der Hosakos Guest Farm - natürlich Deutsch. Das Camp liegt ganz hübsch auf dem Berg – wenn man von dem Wind absieht.





Die Kinder wollen Nudeln und ich grille das Kilo Zebra, das wir noch haben – es stellt sich heraus, das das ziemlich hartes Fleisch ist und am Besten wird es, als ich dann Scheiben schneide und wir die krisp Grillen – das geht richtig gut weg. Mit dem starken Wind endet dieser anstrengende Tag.

24.2.

Die Strecke bis Windhoek ist nicht mehr weit – überall Auswaschungen. Wir gehen in der Stadt etwas einkaufen und fahren dann zur Düsterbrook Farm – da gibt’s eine Umleitung wegen des vielen Wassers aber trotzdem zwei geflutete Reviere mit relativ viel Wasser. Wir sind die einzigen Gäste der Farm – die Strassen zum Camp sind total weggeschwemmt und es fühlt sich wie Camping am Fluss an – die Kinder haben was zum Manschen und wir packen um und ein. Kartoffeln und Zebra werden noch gegrillt.

25.2.



Heut ist nur noch Okahandja dran – nervig wie immer aber man gewöhnt sich dran. Wir finden eine schöne Truhe – die Hippos sind einfach zu groß und zu schwer für den Flieger. Weitere interessante Sachen finden nicht statt. Wir geben bei sehr netten Südwestern unserer geliehene Orange Karte wieder ab, quatschen etwas und dann wird’s schon Zeit. Alles klappt gut mit dem Abflug und wir haben sogar die Plätze vorn an der Wand. Alle schlafen gut und in Frankfurt sind 2 °C huhhh. Diesel ist teuer und die Fahrt nach Hause ziemlich eintönig – ein schöner Urlaub, nur viel zu kurz… .

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